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News der HSW Freiburg

Aufruf für Nachhaltige Projekte: Im Zyklus 2026 wurden acht Projekte gefördert

09. Sept. 2026

Nach dem Erfolg der ersten Auflage hat der Kanton Freiburg über sein Büro für Nachhaltigkeit (BuD) und die Hochschule für Wirtschaft (HSW-FR) die zweite Runde seines Aufrufs für nachhaltige Projekte abgeschlossen und acht Projekte ausgewählt.

Die Ausschreibung für nachhaltige Projekte zielt darauf ab, gemeinnützigen Organisationen die Möglichkeit zu geben, konkrete Massnahmen zur Förderung mehrerer Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Agenda 2030 auf dem Gebiet des Kantons Freiburg zu entwickeln.

Die Ausgabe 2026 bestätigte das Engagement der lokalen Akteure mit 30 eingereichten Gesuchen zwischen Januar und Mai. Die Gesamtqualität der Vorschläge ist weiterhin hoch. Nach Abschluss eines Auswahlverfahrens hat der Bewertungsausschuss acht Gewinnerprojekte ausgewählt. Diese Projekte, die von Vereinen, öffentlichen Körperschaften oder Kollektiven getragen werden, erhalten eine finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 70'000 Franken.

Projekte zur Ausbildung und Sensibilisierung im Bereich Nachhaltigkeit sind unter den ausgewählten Initiativen besonders stark vertreten, was den Willen verdeutlicht, diese Themen in der Praxis und im Verhalten zu verankern.

Zu den ausgewählten Projekten gehören die "Pizz’académie" und die "Kochschule 2030" für nachhaltige Ernährung sowie das Projekt "Climate Fresk Schweiz 2.0". Auch die soziale und gemeinschaftliche Dimension ist durch das Projekt "Vignettaz – grün und lebendig" gut vertreten, während die Kreislaufwirtschaft durch "La Fabrique: bewahren, weitergeben und aufwerten" sowie die "Kreativ-Workshops: Instrumenten-Basteln und ToboGéant" veranschaulicht wird. Schliesslich werden erneuerbare Energien und Kultur mit "Vélokino", einem energieautarken Wanderkino, und der Videoserie "Demain, Fribourg" in den Vordergrund gerückt.

Die ausgewählten Projekte basieren auf einem bereichsübergreifenden Nachhaltigkeitsansatz, der ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte miteinander verbindet.

Dieser Projektaufruf ist eine der Massnahmen, die in der kantonalen Strategie für nachhaltige Entwicklung und deren Aktionsplänen vorgesehen sind. Damit bekräftigt der Kanton Freiburg sein Engagement, lokale Initiativen zu unterstützen, die konkret zur Umsetzung der Ziele der UNO-Agenda 2030 auf kantonalem Gebiet beitragen.